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Auch in der Altenpflege wird mit moderner Technik gelernt

27.03.2017

Zur bundesweiten Woche der Ausbildung der Bundesagentur für Arbeit: bpa weist auf moderne Arbeitsbedingungen und gute Perspektiven in der Altenpflege hin

Mit modernen Lernmethoden werden Auszubildende in privaten Pflegediensten und Heimen in NRW fit für die Arbeit in der Altenpflege gemacht. "Dokumentationen und Pflegeplanungen erfolgen in vielen Betrieben schon länger digital. Und alle technischen Erleichterungen, die den Pflegenden mehr Zeit für die Beschäftigung mit Patienten und Bewohnern lassen, sind sehr willkommen", erklärt der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Christof Beckmann.Die mit dem bpa verbundenen Altenpflegeschulen der Akademie für Pflegeberufe und Management (apm) setzen seit Kurzem im Rahmen eines EU-Projektes moderne Kommunikationsmedien ein, um die praktische Arbeit in den Pflegediensten und Heimen sowie die theoretischen Ausbildungsabschnitte noch enger miteinander zu verzahnen. "Die Arbeit in der Altenpflege ist etwas für Menschen, die empathisch sind, gerne kommunizieren und sich vor allem immer inhaltlich weiterentwickeln wollen", so Beckmann, der auch auf die vielen Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten in der Pflege verweist.

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"Angesichts der steigenden Zahl von Pflegebedürftigen ist es aber wichtig, dass wir für jeden, der sich für eine Karriere in der Pflege interessiert, die Türen weit offen halten", warnt der bpa-Landesvorsitzende angesichts der bundesweiten Diskussion um eine generalistische Pflegeausbildung. Dabei sollen die bisher eigenständigen Ausbildungen zur Altenpflege-, Kranken- und Kinderkrankenpflegefachkraft zu einem Ausbildungsgang verschmolzen werden. "Damit steigen inhaltliche Anforderungen, weil in der gleichen Zeit Kenntnisse in drei Pflegeberufen erworben werden müssen. Das schreckt viele Einsteiger und Umschüler mit niedrigeren Bildungsabschlüssen ab."Gleichzeitig werde die Ausbildung auch für die Unternehmen unattraktiver. "Nach drei Jahren haben die generalistisch ausgebildeten Pflegefachkräfte dann von vielen Bereichen ein wenig Ahnung, sind aber nicht annähernd ausreichend auf den Arbeitsalltag in der Altenpflege vorbereitet", kritisiert Beckmann.